Logo von maennernews.info
Start · Sex & Liebe · Sport & Fitness · Spaß & Freizeit · Gesellschaft & Soziales
Sex & Liebe   Kennenlernen   im Bett   Partnerschaft   Sexlexion von A bis Z  

Vaterschaft mit Zweifeln

Vaterschaftstest - (c) Günther Menzl - Fotolia
Vaterschaftstest - (c) Günther Menzl - Fotolia
Ein sehr heikles Thema, der Zweifel an der Vaterschaft beschäftigt viele Männer. Anders als die Frau, die das Kind selbst zur Welt gebracht hat, hat der Mann nur sein Vertrauen in die Richtigkeit der Aussage der Mutter als Bestätigung der Vaterschaft.

In der Not oder auch aus reiner Geldgier suchen sich manche Frauen vor allem einen Mann der für den Unterhalt sorgt oder wollen einfach nicht zugeben, auch mit anderen Männern geschlafen zu haben. Eine Studie der amerikanischen Universität Virginia Commonwealth bewies, dass Geld heutzutage oft mehr wert ist als Integrität und Ehrlichkeit, schon jedes 10te Kind ist ein „Kuckuckskind“!

So manch ein Vater fühlt sich gegenüber den Müttern benachteiligt, denn immer noch wird das Sorgerecht in den meisten Fällen der Mutter zuerkannt.

In den letzten Jahren ist die Anzahl der Vaterschaftsverfahren stetig gestiegen. Immer mehr Männer rechnen genau nach und wollen Klarheit. Die große Problematik besteht allerdings darin, dass für einen Vaterschaftstest die Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes benötigt wird. Viele Väter gehen den illegalen Weg und lassen die Vaterschaft heimlich in einem kommerziellen Labor testen und gehen damit ein großes Risiko ein. Wenn sich die Mutter weigert einen Test durchführen zu lassen, ist dies für viele der Beweis, dass sie die Frau nur finanziell ausnutzen wollte.

Was man vor einem Vaterschaftstest bedenken sollte:

  1. Privat erstellte Tests ohne Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes werden vor Gericht meist nicht anerkannt, schließlich kann nicht nachvollzogen werden, ob die Proben auch tatsächlich von den angegebenen Personen stammen.
  2. Erstellt man einen Test ohne Einwilligung des Erziehungsberechtigten und des Kindes macht man sich strafbar.
  3. Es besteht die Gefahr irreparable Schäden an der Beziehung zum Kind und dessen Psyche zu verursachen.
  4. Vaterschaft ist nicht nur Biologie, ob biologischer Vater oder nicht, Papa ist der der für das Kind da ist/war, es erzogen hat und in sein Herz geschlossen hat. Denken Sie daran, dass Sie - sollten Sie nicht der Vater sein - nicht nur Kosten sondern auch alle Rechte gegenüber dem Kind verlieren.
  5. Vertrauen Sie nicht immer auf die 99.9% Richtigkeit von kommerziellen Anbietern. Tests können unter Umständen auch falsche Ergebnisse liefern, in den vergangenen Jahren sind laut Öko-Test (DNA-Vaterschaftstests, Ausgabe 11/2003) auch Fehler passiert. Mögliche Ursachen dafür waren die Probennahme, verunreinigte Proben, Verwechslung von Proben oder mangelhafte Untersuchungsmethoden. Inzwischen dürfte sich die Qualität der DNA-Vaterschaftstest verbessert haben.

Überlegen Sie lieber zwei Mal bevor Sie den Schritt zum Vaterschaftstestlabor gehen, machen Sie sich alle möglichen Konsequenzen bewusst und entscheiden Sie erst dann.

Autorin: Mag. Nicole Westreicher

WhatsAppFacebookTwitterE-Mail

Folgende Beiträge könnten Sie auch interessieren:
» 10 Dinge, die Frauen in einer Beziehung nicht hören wollen
» 10 Fragen, auf die Männer immer eine Antwort haben sollten
» Die Sprache der Frauen verstehen
» Verhütungsmittel können die Partnerwahl negativ beeinflussen
» Der Vater als Bezugsperson
» Geschlechtsspezifisches Verhalten
» Sind langfristige Beziehungen heutzutage überhaupt realistisch?
» „Liebling, ich komm später“
Sex & Liebe   Kennenlernen   im Bett   Partnerschaft   Sexlexion von A bis Z  
Start · Sex & Liebe · Sport & Fitness · Spaß & Freizeit · Gesellschaft & Soziales
Logo von maennernews.info
Start | Impressum
Diese Webseite nutzt Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern. Mehr Infos OK