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Möglichkeiten mit seinem Hund Sport zu treiben

Jogger mit Hund - © Soloviova Liudmyla - Fotolia.com
Jogger mit Hund - © Soloviova Liudmyla - Fotolia.com
Der Hund als Trainingspartner – warum nicht? Es gibt eine Reihe ganz unterschiedlicher Sportarten für Mensch und Vierbeiner!

Der Herbst hat Deutschland voll im Griff und fiel es den meisten Männern im Sommer noch leicht, sich ausreichend oft an der frischen Luft zu bewegen und den Körper strandfit zu machen, stehen nun wieder das heimische Sofa und eine Tüte Chips auf dem Plan. Doch sollen all die Anstrengungen der vergangenen Monate umsonst gewesen sein? Klar, das eine oder andere Foto des Strand-Bodys ist sicher dabei rausgesprungen, dennoch macht es Sinn, jetzt nicht nachzulassen und die schlanke Linie auch über die kalte Jahreszeit hinweg zu retten. Glücklich ist, wer einen Hund besitzt, denn der Vierbeiner zwingt sein Herrchen mehrmals am Tag zumindest ein wenig frische Luft zu schnappen. Warum aber nicht den haarigen Freund als Trainingskumpel einsetzen? Auch mit dem Hund lassen sich verschiedene Sportarten ausüben. Welche das sind und was Herrchen dabei beachten sollten, wird im Folgenden erläutert.

Joggen mit dem Hund – Warum den vierbeinigen Freund nicht zum Trainingspartner erklären?

Gerade einmal 5,93 Prozent der Deutschen gehen regelmäßig joggen, wie die nachstehende Statistik belegt. Dabei hat Joggen im Gegensatz zu anderen Sportarten, wie Tennis, Rudern oder Schwimmen den Vorteil, dass es so gut wie immer und überall möglich ist.

Läufer Statistik Deutschland
Immerhin 16,64 Prozent der Deutschen gehen ab und zu Joggen (Quelle:© AWA 2015/ In: Statista)

Gemeinsames Laufen lässt sich vor allem mit einem größeren Hund gut realisieren. Natürlich sollte dieser erst einmal seine Geschäfte erledigen dürfen. Das Herrchen nutzt die Zeit, um sich ausreichend aufzuwärmen. Dann kann es losgehen. Wer gerade erst mit dem Laufen beginnt, sollte sich nur langsam steigern und keinesfalls überanstrengen. Zwanzig Minuten  am Stück zu laufen und das mehrmals die Woche ist für den Anfang völlig ausreichend. Wer lange Zeit überhaupt nicht sportlich aktiv war, sollte vor der ersten gemeinsamen Trainingseinheit den Hausarzt aufsuchen und einen Gesundheitscheck vornehmen lassen. Für alle Männer ab 35 Jahren werden die Kosten dafür im Zuge der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung sogar von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Findet das gemeinsame Laufen in Wäldern und Feldern statt und ist der Hund gut erzogen, darf er von der Leine. In der Stadt oder auch im Park hingegen ist es sinnvoll, ihn anzuleihen. Am Anfang erleichtert es die Leine auch, ein gemeinsames Lauftempo zu finden, so partner-hund.de. Da das Wetter im Herbst schnell umschlagen kann, sollten Sportler auf die richtige Laufkleidung achten. Neben guten Laufschuhen zählt dazu Funktionsunterwäsche sowie eine Softshell-Jacke. Wird es kälter, sorgt eine zusätzliche Zwischenschicht aus Fleece dafür, dass der Körper beim Sport nicht auskühlt.

Wer normales Laufen auf Dauer zu langweilig findet, der sollte Canicross probieren. Die Trendsportart hat sich in Frankreich, Belgien oder den Niederlanden längst etabliert, ist in Deutschland jedoch noch wenig bekannt. Beim Canicross sind Sportler und Hund mit einer Leine verbunden. Der Hund trägt ein Geschirr, das Herrchen einen Beckengurt. Nun geht es darum, gemeinsam mit dem Vierbeiner eine Geschwindigkeit von 23 Kilometern pro Stunde zu erreichen. Für einen normalen Läufer ist dies fast undenkbar, doch ab einem gewissen Tempo beginnt der Hund zu rennen und zieht sein Herrchen an der flexiblen Leine hinter sich her. Gemeinsam geht es dann über Stock und Stein. Dieser Sport ist jedoch nur etwas für geübte Läufer mit viel Ausdauer, denn auch, wenn der Hund vorne zieht, ist das Laufen mit mehr als 20 Kilometer pro Stunde immer noch sehr anstrengend. Vor allem an die großen Schritte und die kurzen Flugphasen muss sich der Läufer gewöhnen. Gelenkprobleme sollten nicht vorhanden sein, da Canicross vor allem die Kniegelenke stark fordert. Wer Blut geleckt hat und Gefallen an dieser Sportart findet, kann sich überlegen, zusammen mit dem vierbeinigen Gefährten an Canicross-Wettkämpfen teilzunehmen. Weiterführende Informationen diesbezüglich finden sich u.a. auf der Facebook-Seite von Canicross-outdoorsports. Eine kleine Anmerkung noch: Wer Canicross mit seinem Hund betreiben will, muss sicherstellen, dass dieser gehorcht. Sollte er Wild nachstellen und deshalb plötzlich die Richtung ändern, kann dies zu einem schlimmen Sturz des an der Leine hängenden Sportlers führen.

Radfahren mit dem Hund – darauf sollte Herrchen achten

Radfahrer mit Hund - © V&P Photo Studio - Fotolia.com
Weder Hund noch Herrchen sollten sich anfangs zu viel zumuten - © Julija Sapic - Fotolia

Das Rad bietet den großen Vorteil, dass damit besonders viel von der Umgebung erkundet werden kann. Zudem ist Radfahren eine sehr gelenkschonende Sportart. Genau wie beim Laufen, sollten ambitionierte Neu-Sportler sich auch hier langsam steigern und den eigenen Körper nicht überfordern. Gleiches gilt für den Vierbeiner. Wer nicht gerade einen Husky oder einen lauffreudigen Border Collie besitzt, sollte am Anfang nicht zu schnell in die Pedale treten, damit der Hund noch hinterher kommt. Mit dem Rennrad auf der Landstraße zu fahren, ist mit Hund im Schlepptau ebenfalls keine gute Idee. Entweder, es geht zu einer entspannten Radtour auf ausgeschilderten Fahrradwegen oder das Mountainbike wird aus dem Keller geholt und Hund und Halter machen den nächstgelegenen Wald unsicher. Junge Hunde müssen eventuell erst an das Fahrrad gewöhnt werden, damit sie nicht ständig davor springen und sich und das Herrchen gefährden. Damit sich weder Hund noch Herrchen überanstrengen, sollten auf schnellere Passagen stets ruhigere folgen. Der Hund muss zudem bereits ausgewachsen sein, denn nur dann ist sein Knochengerüst ausgehärtet und er übersteht die Trainingseinheiten problemlos. Wer den Hund nicht frei neben sich herlaufen lassen möchte, kann eine Halterung benutzen, welche am Hinterrad befestigt wird. Plötzliches Ziehen des Hundes wird hier mittels einer Stahlfeder ausgeglichen. Für das Herrchen sollte ein Fahrradhelm Pflicht sein, vor allem, wenn es mit dem Mountainbike in die Wälder geht. Stöcke, Wurzeln und Steine lauern überall und ungeübte Biker liegen da schnell mal auf der Nase. Fahrradhandschuhe sind ebenfalls eine gute Idee, vor allem, weil der Zugwind im Herbst schon recht kalt sein kann.

Agility, Dogdancing und Trickdogging - Diese Sportarten fordern vor allem den Vierbeiner

Nachdem nun aufgezeigt wurde, an welchen Menschensportarten der Hund teilnehmen kann, sollen nun in einem kurzen Abschnitt ausgewählte Hundesportarten beleuchtet werden. Eine gute Übersicht zu diesem Thema bietet der Artikel „Hundesportarten: Agility, Obedience und Co“ von zooroyal.de.

Der verbreitetste Hundesport ist Agility. Dabei geht es um Schnelligkeit, Geschick und eine reibungslose Kommunikation zwischen Hund und Halter. Anstrengend ist der Sport allerdings vor allem für den Hund, welcher zahlreiche Parcours absolvieren muss und weniger für das Herrchen, welches ihn lediglich dabei anleitet.

Dogdancing hingegen fordert auch das Herrchen zumindest ein wenig und kann zudem bei schlechtem Wetter auch einfach in der Wohnung durchgeführt werden. Der aus den USA stammende Trendsport verbindet freie Übungen mit kleinen Kunststücken, alles im Takt der Musik natürlich. Dabei kann der Hund zum Beispiel einen Slalom durch die Beine seines Herrchens laufen oder er springt über dessen Arm. Selbstverständlich ist dies eher mit kleinen Hunderassen möglich und nicht mit einer Dogge.

Zu guter Letzt soll auch das sogenannte Trickdogging noch kurz Erwähnung finden. Dabei geht es schlicht darum, dem Hund lustige Kunststücke beizubringen, etwa „Stell dich tot“ oder „Halte dir mit den Pfoten die Augen zu“. Doch auch hilfreiche Fertigkeiten im Haushalt können Hunde erlernen, etwa, das Holen der Zeitung oder das Einräumen der Waschmaschine - Naja, mehr oder weniger akkurat zumindest.

Hund mit Zeitung - © Julija Sapic - Fotolia.com
Praktisch, wenn der Hund gelernt hat, die Zeitung zu holen. © Julija Sapic - Fotolia

[Red., Oktober 2015]

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