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Krise in der Formel 1

F1 Start - Foto: Antonio Moles - CC BY-SA 2.0
F1 Start - Foto: Antonio Moles - CC BY-SA 2.0
Seit geraumer Zeit steckt die Formel 1 in der Krise, die sich nicht mehr verleugnen lässt.
Schnelle Autos, schöne Frauen und rauschende Partys - ein Rennwochenende in der Formel 1 ist immer ein besonderes Event, das sich auch bekannte Stars nicht entgehen lassen. Die weltweite Aufmerksamkeit für die Rennserie macht sie zu einem Milliarden schweren Spektakel.

Doch seit geraumer Zeit steckt die Formel 1 in der Krise, die sich nicht mehr verleugnen lässt. Ticketverkäufe und TV-Quoten sind rückgängig. Das schwindende Interesse wird am Beispiel „Der Große Preis von Österreich“ deutlich. Im Jahr 2014 kamen noch über 90.000 Zuschauer an den Red-Bull-Ring, Wochen vor dem Rennwochenende waren sämtliche Tickets verkauft, und im Umkreis von 50km gab es keine freien Zimmer mehr.
Heuer, im Juni 2015 kamen nur mehr knapp über 50.000 Zuschauer nach Spielberg, und das obwohl man hoffte, durch die Absage des deutschen Grand Prix zusätzliche Fans speziell aus dem süddeutschen Raum anziehen zu können.

Red Bull Ring 2014 - Foto: Ungry Young Man - CC BY 2.0
Red Bull Ring 2014 - Foto: Ungry Young Man - CC BY 2.0

Warum ist das so?

Viele Formel-1-Fans sind mit den Status quo nicht mehr einverstanden. Das geht aus der von der Fahrergewerkschaft GPDA Anfang Juli 2015 veröffentlichten Umfrage unter 217.000 Fans hervor. Die größte Umfrage in der Geschichte des Sports brachte der Königsklasse vor allem die Attribute "teuer", "technologisch" und "langweilig".

Sehr deutlich zeigte die Befragung, dass mehr Wettbewerb gewünscht ist, die Dominanz eines einzigen Teams (heuer von Mercedes) machen die Rennen weniger attraktiv.
Des Weiteren solle die Fomel 1 mehr Anstrengungen unternehmen, die Fans zu behalten oder neue zu gewinnen. Die wirtschaftlichen Interessen von engagierten Unternehmen seien auch zu stark im Vordergrund. Von mehr als der Hälfte wurde auch angegeben, dass die Autos inzwischen aufgrund der verbauten Technik zu leicht zu fahren wären. Die Fans wünschen sich auch mehr als nur einen Reifenlieferanten, eine Lockerung des Reglements und mehr technologische Freiheiten für die Teams. 60 Prozent wünschen sich auch die Wiedereinführung der Tankstopps während der Rennen.

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone - Foto: Ryan Bayona - CC BY 2.0
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sieht die Probleme vor allem in den neuen Motoren. Diese seien zu leise, zu wenig spektakulär und zu kompliziert sei das, was der Weltverband Fia da injiziert habe.

Einen weiteren Grund in der Misere sieht der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel: "Bernie könnte ehrlich gesagt viel mehr Tickets verkaufen, er könnte sie zum Beispiel günstiger machen". Diese Meinung teilen auch viele Fans.

Wir sind gespannt, wie die Verantwortlichen auf die Ergebnisse reagieren werden und wie sich die Königsklasse des Motorsports weiter entwickeln wird.

Hintergrundinfos zum Geld

Das Geld kommt dabei aus unterschiedlichen Quellen: Einen großen Teil machen die Sponsorengelder aus, die an die Formel 1 und an die teilnehmenden Teams gezahlt werden. Die großen Teams wie Ferrari oder McLaren werden nicht nur durch Know-how unterstützt, sondern erhalten auch ein großzügiges Budget, um in der schnellsten Rennklasse möglichst vorne dabei zu sein. In den letzten Jahren ist außerdem Red Bull als großer Sponsor mit eigenem Team eingestiegen. Ein weiteres Standbein ist die Vermarktung der TV-Rechte. Diese werden weltweit an große Sender verkauft, welche die Rennwochenenden dann live übertragen. Im deutschen Free-TV liegen die Rechte seit über 20 Jahren bei RTL. Im Pay-TV überträgt Sky die Rennen ohne Werbeunterbrechung. Hinzu kommen andere Rechte, z.B. für Computerspiele und die Werbevermarktung eigener Formel 1 Sendungen.

Einnahmen am Rennwochenende
Während der Saison findet im Normalfall an jedem zweiten Wochenende ein Rennen statt. Dieses führt vom freien Training über das Qualifying zum Rennen am Sonntag. An allen Tagen werden Einnahmen durch den Ticketverkauf, Merchandise und Verpflegung erzielt. Zudem zahlen die Teams eine Gebühr für die Teilnahme an den Rennen. Mit diesen Einnahmen können nicht nur die anfallenden Kosten für die Rennstrecke und Sicherheitsmaßnahmen gedeckt, sondern auch ein Gewinn erzielt werden. Öffentliche Zuschüsse spülen zusätzliches Geld in die Kassen.

Die reichsten Formel 1 Fahrer
Auch die Fahrer kassieren ordentlich mit und dürfen sich über Millionengehälter mit üppigen Boni freuen. Der aktuelle Topverdiener ist Fernando Alonso mit einem geschätzten Gehalt von 40 Millionen US-Dollar pro Jahr.
Lewis Hamilton (2014)
Lewis Hamilton (2014) - Foto: Stefan Brending - CC BY-SA 3.0 de
Auch der erfolgreichste britische Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton lebt mit einem Grundgehalt von rund 25 Millionen US-Dollar sehr gut. Der Deutsche Sebastian Vettel darf sich über etwa 20 Millionen US-Dollar im Jahr freuen. Neben dem Gehalt bekommen die erfolgreichen Fahrer auch Bonuszahlungen für gewonnene Rennen oder gute Platzierungen. Die ausgeschütteten Preisgelder werden so teilweise weitergegeben. Durch die große Bekanntheit können die Fahrer zudem lukrative Werbedeals abschließen. Mit einem geschätzten Vermögen von 670 Millionen Euro gehört Michael Schumacher nicht nur zu den reichsten Deutschen, sondern auch zu den finanziell erfolgreichsten Sportlern der Welt.
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