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Die optimale Geldanlage-Form

ausgewogener Veranlagungsmix
ausgewogener Veranlagungsmix
Die Krise hat viele von uns verunsichert. Hier finden Sie Infos zu den gängigsten Geldanlageformen. So können Sie besser vorbereitet das nächste Gespräch mit Ihrem Finanzberater angehen.
Kaufen Sie keinesfalls alle Finanzprodukte bei einem einzigen Anbieter. Denn wenn der in Schwierigkeiten gerät, kann es auch für Sie brenzlig werden.
Letztes Update: Aufgrund der nach wie vor herrschenden Schuldenkrise empfehlen Experten vermehrt auf Edelmetalle (10-20%) und auf Aktien von soliden Unternehmen, deren Produkte Sie selbst kaufen würden, zu setzen. Abgeraten wird u. A. von Staatsanleihen, Sparbüchern, Festgeldkonten und unverständlichen Finanzprodukten.

Beispiel-Anlage-Portfolios

Ausgewogen


Ausgewogener Anlagemix
Die Hälfte des Anlagevolumens wird in sicheren Anleihen und am Geldmarkt (Tagesgeldkonto bzw. Sparbuch) investiert. Ein Fünftel fließt in Aktien europäischer Top-Unternehmen, 15% in internationale Aktienfonds und 5% in Wertpapiere aus rasch wachsenden Schwellenländern (Global Emerging Markets).
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Sicher


Sicherheitsorientierter Anlagenmix
Vier Fünftel des Kapitals werden in als sicher geltende Anlageformen wie Anleihen und dem Geldmarkt (z.B. Tagesgeldkonto) investiert. Je ein Zehntel fließen in europäische Aktien und Immobilien. Bei diesem Mix fallen die Schwankungen gering aus.
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Riskant


Riskanter Anlagemix
70% des Kapitals sind in Anlageformen, die hohen Schwankungen ausgesetzt sind. Lediglich ein Fünftel Ihres Geldes ist im “sicheren Hafen” der Staatsanleihen und Rentenfonds. Dafür sind die Ertragschancen am höchsten.

Ob Anleihen, Tages- und Festgeld, Aktien, Investmentfonds, Immobilien oder Rohstoffe: Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Eine geschickte Mischung ist viel sinnvoller, als alles auf eine Karte zu setzen. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die Geldanlageformen und was es zu berücksichtigen gilt.

Anleihen

Vorzüge: In der Regel ein sehr sicheres Investment mit regelmäßigen Zinszahlungen über einen vorher definierten Zeitraum. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein eingezahltes Kapital zurück.
Manko: Wenn der Schuldner in Schwierigkeiten gerät (z.B. Griechenland), wird’s brenzlig.

Anleihen sind Wertpapiere, mit denen sich ein Schuldner (Staat, Kommune oder Unternehmen) Geld ausleiht und dem Käufer dafür Zinsen bezahlt.

Öffentliche Anleihen werden von Bund (z. B. Staatsanleihen und andere Bundeswertpapiere), Ländern und Gemeinden sowie öffentlich-rechtlichen Körperschaften herausgegeben. Bund und Länder finanzieren ihre Defizite im Länder- beziehungsweise Bundeshaushalt über öffentliche Anleihen.

Bankschuldverschreibungen und Pfandbriefe werden von Kreditinstituten emittiert, die sich dadurch ihre Mittel für die mittel- und langfristige Finanzierung ihres Kreditgeschäfts besorgen.

In Österreich und Deutschland werden die meisten Anleihen von Banken und der öffentlichen Hand herausgegeben, während in den USA viele Unternehmen Anleihen emittieren.

Tagesgeld und Festgeld

Vorzüge: Sehr sicher, da Kapital meist staatlich garantiert wird.
Manko: Niedrige Zinsen

Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Konto, über dessen Guthaben der Kontoinhaber täglich verfügen kann. Kündigungsfristen gibt es im Gegensatz zum Sparbuch nicht. Die tägliche Verfügbarkeit, die Verzinsung, und der Wegfall von Kündigungsfristen sind die Vorteile eines solchen Kontos. Als Nachteil für den Kunden kann sich herausstellen, dass die Bank jederzeit ohne Ankündigung den Zinssatz ändern kann. Ein Tagesgeldkonto ist in der Regel nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen: Überweisungen auf Fremdkonten und Lastschriften sind somit nicht möglich.

Als Festgeld bezeichnet man kurz- bis mittelfristige Geldanlagen bei Kreditinstituten, bei denen die Laufzeit oder Kündigungsfrist mindestens einen Monat beträgt. Festgeld bringt in der Regel höhere Zinsen als Tagesgeld, ist aber weniger flexibel (Strafzinsen bei vorzeitigem Zugriff)

Aktien

Vorzüge: Aktienbesitzer können mehrfach profitieren: Einerseits durch Dividenden (Gewinnausschüttungen) und andererseits durch Kurssteigerungen.
Manko: Kurse sind hohen Schwankungen ausgesetzt. In der aktuellen Finanz- und Schuldenkrise haben die Werte oft nichts mehr mit den Fundamentaldaten eines Unternehmens zu tun.

Aktien sind Anteile an Unternehmen. Wir empfehlen, nur Aktien von Unternehmungen zu erwerben, deren Geschäftsmodell Sie verstehen und diesem auch zustimmen. Ein Mix aus unterschiedlichen Branchen und Regionen sowie ein langfristiges Investment (> 10 Jahre) ist sinnvoll. Unternehmen, die auf Zukunftstechnologien - wie z.B. die Nutzung erneuerbarer Energien - setzen, haben gute Chancen eine positive Geschäfts- und Kursentwicklung hinzulegen. Investieren Sie in die Zukunft!

Investmentfonds

Vorzüge: Man kann auch mit geringen Geldsummen das Risiko auf verschiedene Anlageformen streuen.
Manko: Gebühren für den Kauf (Ausgabeaufschlag) und das Fondmanagement zu Lasten der Rendite. Abhängigkeit von den Fondsmanagern

Eine Investmentgesellschaft (deutscher Begriff: Kapitalanlagegesellschaft) sammelt das Geld der Anleger, bündelt es im Investmentfonds und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen, wie z.B. Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, am Geldmarkt u/o in Immobilien.
Tipp: ETFs (Exchange-traded funds, zu Deutsch: börsengehandelte Fonds) sind Investmentfonds, die Börsenindizes nachbilden. Da ETFs nicht über die Investmentgesellschaft gekauft werden, entfällt der dabei zu entrichtende Ausgabeaufschlag.

Renten- und Lebensversicherungen

Vorzüge: Sichere Vorsorge für die Pension. Der Anleger sieht bei der Lebensversicherung eine jährliche Aufstellung der garantierten Leistung.
Manko: Für lohnende Rentenversicherungen ist ein langes Leben Voraussetzung. In Lebensversicherungen ist das Kapital lange gebunden. Bei frühzeitiger Auflösung macht man Verluste. Versicherungen, die auch in Fonds investieren, können auch Verluste machen.

Auch staatlich geförderte Vorsorgeprodukte wie z.B. die Riester-Rente oder Rürup-Rente können die Rendite steigern.

Gold

Vorzüge: Besonders in Krisenzeiten und Zeiten mit einer hohen Inflation wird vermehrt Kapital in Gold angelegt, da es als „krisensicher“ gilt. Wer Goldbarren oder Münzen erwirbt, muss keine MwSt. bezahlen.
Manko: Keine Verzinsung, schwankende Kurse und Gebühren für die sichere Verwahrung.

Hinweise: Bei Münzen (z.B.  4 Dukaten Österreich, Philharmoniker, Krügerrand,…) ist der Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis höher als beim Kauf von Barren. Münzen haben allerdings den Vorteil, auch als Zahlungsmittel akzeptiert zu werden. Eine weitere Möglichkeit in Gold zu investieren sind Indexfonds, die physisch mit Gold hinterlegt sind.

Zertifikate

Auf diese Inhaberschuldverschreibungen gehen wir hier nicht näher ein, da diese nur was für Finanzexperten sind. Bei mangelhaftem Wissen drohen Verluste oder Totalausfall.

Hinweis: Da dieser Artikel vereinzelt Abschnitte (meist Definitionen) aus Wikipedia beinhaltet, veröffentlichen wir diesen unter der CC-by-sa-3.0 Lizenz.

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